Schul- und Mehrzweckhalle Dirmstein

VG-Rat gibt grünes Licht für Förderantrag

Zum Hintergrund:

Die Halle wurde als „Mehrzwecksporthalle“ mit drei Spielfeldern, die auch dem Schulsport dient, an der Grundschule in Dirmstein in den Jahren 1988-1990 als freistehendes Gebäude errichtet. Im 1. Obergeschoss befinden sich die Zuschauerränge mit zentralem Zugang von der Südseite über das Foyer. Die Nebenbereiche im Erdgeschoss bestehen aus massiven Trennwänden und Betondecken. An der Nord- und Südseite wurden Pultdächer für überdachte Außenbereiche angebaut. Der Haupteingang liegt mit Zufahrt an der Südseite. Der Hallenbereich ist durch zwei Trennvorhänge in drei Einzelspielfelder unterteilbar. Die Halle ist derzeit aufgrund der Brandschutzmängel - in Abstimmung mit der Kreisverwaltung - ausschließlich für den Schulsport und für eine Vereinsnutzung mit eingeschränkter Personenzahl freigegeben. Das Büro „Baumanagement Harm“ aus Herxheim am Berg wurde mit der Entwurfs- und der Genehmigungsplanung, der Erstellung einer detaillierten Kostenberechnung sowie der Förderantragsunterlagen beauftragt. Notwendig war zudem, diverse, fachlich qualifizierte Fachbüros für die Brandschutz-, die Heizungs-, Lüftungs-, und Sanitär sowie die Elektroplanung zu beauftragen. Mängel bestehen neben dem Brandschutz beim Schallschutz, beim Prallschutz, Verschleißteile sind im Lauf der Jahre in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass eine Generalsanierung nötig wird, die nach derzeitiger Kostenermittlung mit Bruttokosten in Höhe von 6.413.929,81 Euro zu Buche schlagen könnte. Dennis Zimmermann, Fachbereichsleiter des Bauamts, führte aus, dass bei der Sanierung unter anderem abgehängte Decken in die Halle eingezogen werden, eine akustische und energetische Aufwertung erfolgen soll und künftig die Heizung mit einer Wärmepumpe plus Gas erfolgen soll. Die Elektro- und Sanitäreinrichtung werde ebenso wie der komplette Boden der Halle erneut. "Wir rechnen mit einer Bauphase von maximal 2,5 Jahren und einem Zeitraum von etwa einem Jahr für die erforderliche europaweite Ausschreibung und anschließende Umsetzung der Planung", so der Baufachmann der VG auf Nachfrage aus dem VG-Rat. Die Bezuschussung kann maximal 45 Prozent aus dem Bundesförderprogramm betragen. Hierfür wurden bereits Förderanträge von der Verwaltung gestellt, um alle Fristen einzuhalten. 

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