Der Schulhof ist von zahlreichen Schlaglöchern in der Asphaltfläche geprägt. Bisherige Reparaturversuche mit Kaltbitumen brachten lediglich kurzfristige Verbesserungen. Darüber hinaus bestehen erhebliche Entwässerungsprobleme, insbesondere bei Starkregen. In solchen Fällen kommt es vor, dass unbefestigte Flächen ausgespült werden und Wasser sowie Sedimente auf angrenzende Straßen und Nachbargrundstücke gelangen – in Einzelfällen sogar bis in die Garage der benachbarten Apotheke. Vor diesem Hintergrund wurde die Situation gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Krauß, Architektin Gabriele Obenauer, Schulleiter Jürgen Heckmann sowie der Bauabteilung vor Ort begutachtet. Einigkeit bestand darin, dass eine reine Oberflächensanierung nicht ausreicht. Stattdessen soll der Schulhof vollständig neugestaltet werden – im Sinne eines „nachhaltigen Schulhofes“ und unter Einbeziehung eines pädagogischen Nutzungskonzepts. Ziel ist es, eine moderne, funktionale und zugleich lernfördernde Außenfläche für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
Für die Maßnahme sind bereits Haushaltsmittel vorgesehen: Im Jahr 2026 stehen 240.000 Euro (1. Bauabschnitt) und im Jahr 2027 weitere 116.000 Euro (2. Bauabschnitt) zur Verfügung. Die Gesamtkosten der Neugestaltung werden derzeit auf rund 595.000 Euro brutto geschätzt. „Seitens der Verbandsgemeinde besteht zudem die Überlegung, Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für die Umsetzung der Schulhofgestaltung einzusetzen“, erläuterte Bürgermeister Daniel Krauß dem Verbandsgemeinderat in dessen jüngster Sitzung. Der Verbandsgemeinderat erteilte den Planungsauftrag einstimmig.
