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Naturnahes Grünflächenmanagement


Die Folgen des Klimawandels machen sich im Raum Leiningerland immer mehr bemerkbar. Der Klimawandel stellt Kommunen vor komplexe Herausforderungen. Ziel muss es sein, sich frühzeitig und proaktiv auf die Folgen des Klimawandels einzustellen und entsprechend anzupassen.

Dies kann im Rahmen einer klimagerechten Stadtentwicklung erfolgen. Hierzu zählt es, alte Leitbilder der Stadtentwicklung zu überdenken und mehr Grün und Blau in die Städte und Ortschaften zu bringen.

Ein wichtiger Eckpfeiler der klimagerechten Stadtentwicklung stellt daher ein nachhaltiges, ökologisch sinnvolles Grünflächenmanagement dar. Aus stadtökologischer, vor allem aber aus stadtklimatologischer Sicht, besitzen Grünflächen eine hohe Bedeutung für das lokale Klima. Grünflächen sorgen einerseits für eine nächtliche Frisch- und Kaltluftproduktion und andererseits wirken sie insbesondere bei einem hohen Baumanteil tagsüber thermisch ausgleichend. Nachhaltig gepflegte Grünflächen können zudem die Artenvielfalt erhöhen und wichtige Lebensgrundlage für heimische Tierarten, wie bspw. Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel darstellen.

Standortspezifische biodiversitätsfördernde Aufwertungsmaßnahmen, wie beispielsweise Aussaat von autochthonem Saatgut, Totholzerhalt, Anlage von Lesesteinhaufen und Rohbodenhabitaten können diesen Tierarten wieder geeignete Lebensräume zur Verfügung stellen.

Informationsveranstaltung: Kommunales u. privates Grünflächenmanagement

Mehr Biodiversität im Leiningerland, war das Motto der Informationsveranstaltung zum kommunalen u. privaten Grünflächenmanagement am 03.06.2019 im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Leiningerland.

Der Sitzungssaal platzte durch das sehr große Interesse aus allen Nähten. Geboten wurde den zahlreichen Besuchern vier Fachvorträge zu den Themen Klimawandelanpassung, ökologische Gartengestaltung, Eh-Da-Flächen und dem Insektensterben.


Weiterführende Informationen sowie die Präsentationen der Referenten: